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Breite Unterstützung für Vision T: Startschuss für Österreichs Tourismusstrategie bis 2035 mit Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (m.)

„Vision T“: Ziele für heimischen Tourismus

Die jüngst von Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner präsentierte „Vision T“ ist die neue Tourismusstrategie Österreichs bis 2035. Sie baut auf dem „Plan T“ auf und fokussiert auf Qualität, Ganzjahrestourismus, ökologische Nachhaltigkeit sowie faire Arbeitsbedingungen.

Im Sommer 2025 startete das Wirtschafts- und Tourismusministerium den Strategieprozess zur Vision T. Grundlage war ein breit angelegter Beteiligungsprozess: Mehr als 4.200 Rückmeldungen aus der „360 Grad Tourismus-Analyse“, fünf Themengipfel mit Fachexperten, neun Workshops in allen Bundesländern mit mehr als 400 Praktikern sowie ergänzende Formate mit Tourismusforschern, jungen Menschen und Mitgliedern des parlamentarischen Tourismusausschusses flossen in die Strategie ein. Begleitet wurde der Prozess von einem fünfköpfigen Steering Committee mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, muss der heimische Tourismus noch stark an ein paar Schrauben drehen – er soll kräftiger und nachhaltiger werden. „Der internationale Wettbewerb wird intensiver, viele Betriebe stehen vor einem Generationenwechsel und Digitalisierung und KI ändern, wie wir reisen“, erklärte Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner aktuell bei der Präsentation der Strategie „Vision T“ für die Branche. Im Fokus steht auch der Ganzjahrestourismus.

Die Kerninhalte der Strategie umfassen:

  • Wertschöpfung und Ganzjahrestourismus: Österreich soll sich stärker zur Ganzjahresdestination entwickeln. Die reale Wertschöpfung soll um 10 Prozent auf über 25 Milliarden Euro gesteigert werden. Weitere Ziele: Steigerung internationaler Reiseverkehrseinnahmen nominell um mehr als 10 Mrd. Euro auf über 36 Mrd., Eigenkapitalquote der Qualitätshotellerie von unter 18 Prozent auf über 20 Prozent, Nächtigungsanteil in Nebensaisonen (März bis Juni, September bis Dezember) von 53,5 auf über 60 Prozent.
  • Ökologische Nachhaltigkeit: Der CO2-Ausstoß des Sektors soll von rund 310.000 Tonnen auf unter 200.000 Tonnen gesenkt werden. Die Zahl der umweltzertifizierten Betriebe soll landesweit fast verdoppelt werden.
  • Arbeitsplätze und Fachkräfte: Die Strategie zielt auf attraktivere Arbeitsbedingungen ab, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und mehr Ganzjahresarbeitsplätze zu schaffen, die Zahl der Ganzjahresbeschäftigten in Beherbergung und Gastronomie soll von rund 134.600 auf mehr als 160.000 steigen.
  • Lebensraum und Akzeptanz: Der Tourismus soll nicht nur Gästen, sondern auch der heimischen Bevölkerung und den Regionen zugutekommen (Motto: „wertvoll für alle“).

„Die Vision T ist unser gemeinsamer Blick nach vorne. Sie ist das Ergebnis eines breiten Dialogs mit der Branche und gleichzeitig ein klarer Arbeitsauftrag für die kommenden Jahre. Unser Ziel ist es, Österreich bis 2035 zu einer der nachhaltigsten, erfolgreichsten und wertvollsten Tourismusdestinationen der Welt weiterzuentwickeln“, betont Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner.

„Diese Ziele schaffen Orientierung für Betriebe und Politik. Die Abkehr von abstrakten Strategien hin zu klaren, überprüfbaren Kennzahlen ist ein wichtiger Schritt und entspricht genau dem Kurs, den die ÖHV seit Jahren einfordert. Jetzt braucht es konkrete Maßnahmen, ausreichende Budgets und konsequente Umsetzung. Die Unternehmen müssen die Verbesserungen spüren. Dann steckt in der ‚Vision T next generation‘ enormes Potenzial“, lobt etwa ÖHV-Präsident Veit diese Ziele.

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geschrieben am

17.06.2026