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Guter Kaffee hängt auch vom Faktor Mensch ab

Trommelröstung aus Tradition

Seit rund 70 Jahren wird in der „Javarei“ in Bruck an der Mur Kaffee auf klassische Art und Weise geröstet – heute mehr als 250 Tonnen Kaffee pro Jahr.

50 Kilogramm Kaffee pro Charge, 215 bis maximal 230 Grad und 15 bis 20 Minuten Röstzeit: In der Kaffeerösterei „Javarei“ in Bruck an der Mur wird Java Kaffee nach traditioneller Art in der Trommel geröstet. Die Methode unterscheidet sich von industriellen Schnellröstverfahren durch die längere Röstzeit. Anschließend wird der Kaffee mit Luft gekühlt und zur Ausgasung zwischengelagert.

Seit rund 70 Jahren wird am Standort Bruck an der Mur Kaffee geröstet, seit mehr als 30 Jahren ist Java als österreichische Kaffeemarke auf Gastronomie, Hotellerie und B2B spezialisiert, denn Java ist eine 100%-Tochter von Transgourmet und daher auch ausschließlich dort erhältlich. Das fünfköpfige Team rund um Röstmeisterin Renate Gutmann verarbeitet heute mehr als 250 Tonnen Kaffee pro Jahr – rund 1.000 Kilogramm täglich. Alle Java Blends werden in der Steiermark trommelgeröstet. „Die Trommelröstung ist für uns kein nostalgisches Bekenntnis, sondern entscheidend für die Qualität in der Tasse. Jeder unserer Java Blends wird in Bruck an der Mur auf diese Weise geröstet - vom Premiumkaffee bis zur Basic Line“, sagt Philipp Aigner, nationaler Verkaufsleiter JAVA Kaffee.

Röstmeisterin Renate Gutmann vor der Rösttrommel

Drei Linien für unterschiedliche Anforderungen

Java bietet die drei Sortimentslinien Premium, Classic und Basic. Verarbeitet wird Rohkaffee aus den höchsten an den internationalen Kaffeebörsen gehandelten Qualitätsstufen. Die Premiumlinie umfasst drei reine Arabica-Blends: „Classica“ mit ausgewogenem Geschmacksprofil, „Tempramenta“ mit kräftigerem Charakter und „Natura“ mit fruchtig-zitrischen Noten. Ergänzt wird sie durch die entkoffeinierte „Decaffeinata“. Classic und Basic kombinieren Arabica und Robusta und richten sich an unterschiedliche Gastronomiekonzepte und Geschmacksanforderungen.

Welcher Kaffee für einen Betrieb geeignet ist, hängt unter anderem von Konzept, Gästen, Zubereitung und gewünschtem Geschmacksprofil ab. Java setzt daher auf individuelle Beratung statt auf eine Zuordnung nach Betriebstyp. Das Angebot richtet sich an klassische Gastronomie, Hotellerie, Systemgastronomie, Industrie und weitere B2B-Kunden.

Gemeinsam mit Maschinenpartnern entwickelt Java komplette Kaffeekonzepte – von der Auswahl des Kaffees und der passenden Maschine über Einstellung und Schulung bis zu laufenden Qualitätschecks. Zum 360°-Service gehören außerdem Barista-Schulungen in der Kaffeemanufaktur und vor Ort sowie Maschinen-Checks und persönliche Betreuung.

Philipp Aigner, Verkaufsleiter von Java Kaffee

Kaffee als Qualitäts- und Kalkulationsfaktor

Gerade angesichts steigender Kosten stellt sich für Gastronomiebetriebe die Frage, wo sich Investitionen in Qualität rechnen. Beim Kaffee sieht Aigner dafür nach wie vor gute Argumente: In Tagesbetrieben ist er ein Aushängeschild, nach einem Menü häufig der letzte geschmackliche Eindruck, den der Gast mitnimmt - und gleichzeitig zählt Kaffee weiterhin zu den wichtigen Margenbringern der Gastronomie.

„Über Kaffeequalität können sich Gastronomiebetriebe heute mehr denn je profilieren. Dafür braucht es neben gutem Kaffee aber auch geschulte Mitarbeiter und perfekt eingestellte und gewartete Maschinen“, so Aigner. Genau hier setzt das 360°-Servicepaket von Java an: mit Barista-Schulungen in der Kaffeemanufaktur und vor Ort, Maschinen-Checks und persönlicher Betreuung. 

geschrieben am

28.09.2026