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ÖRV-Präsidentin Eva Buzzi und ÖHV-Präsident Walter Veit

ÖHV und ÖRV verstärken Kooperation

Strategischer Schulterschluss ab Februar 2026: Die zwei größten freien Interessenverbände in Österreichs Tourismus forcieren ihre Zusammenarbeit bei Ausbildung, Innovation und Lobbying.

Die Österreichische Hotelvereinigung vertritt als größte freiwillige Interessenvertretung der heimischen Hotellerie mehr als 1.700 Hotels, der Österreichische ReiseVerband als unabhängige und neutrale Interessenvertretung die bedeutendsten Reiseunternehmen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Beide bieten Mitgliedern Aus- und Weiterbildung, Services und Veranstaltungen. Nichts ist also logischer, als die Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden zu vertiefen – und so verlegt der ÖRV ab Februar 2026 seinen Sitz in die Büroräumlichkeiten der ÖHV in der Mechelgasse 1 im dritten Bezirk in Wien.

Schon bisher arbeiteten die Verbände – etwa im Rahmen der „Initiative Zukunft Tourismus“ – eng zusammen. „Die Herausforderungen im Tourismus sind enorm, gemeinsam meistern wir sie besser. Diese Partnerschaft ist ein Signal für die gesamte Branche – und an unsere Ansprechpartner in der Politik“, erklärt ÖHV-Präsident Walter Veit. Die räumliche Nähe fördert den direkten Austausch und erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit, betont auch ÖRV-Präsidentin Eva Buzzi. Den Einzug in das ÖHV-Büro in der Mechelgasse 1 sieht sie daher als Meilenstein: „Die räumliche Nähe ermöglicht uns, Synergien noch effizienter zu nutzen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die den Tourismus in Österreich nachhaltig stärken.“

Fokus auf Weiterbildung, Innovation und Standortpolitik

Die Kooperation konzentriert sich auf drei strategische Säulen:

  • Erstens die gemeinsame Entwicklung von Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogrammen. Die ÖHV öffnet ihren etablierten Campus für ÖRV-Mitglieder, es werden gemeinsame Weiterbildungs- und Veranstaltungsformate entwickelt.
  • Zweitens die Forcierung digitaler Lösungen und nachhaltiger Strategien, um die Mitglieder beider Verbände fit für die Zukunft zu machen.
  • Drittens gemeinsame Interessenvertretung: Die Anliegen sollen mit einer geeinten Stimme noch wirkungsvoller artikuliert werden.

geschrieben am

26.01.2026