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Das „Smart Patty“ in „Bob`s Future Burger“ will gemeinsam mit dem Pesto Rosso aus upgecycelten Buns Nachhaltigkeit bieten ohne auf den Geschmack zu verzichten.

„Nachhaltigkeit nicht Kunden umhängen“

Mit dem neuen „Smart Patty “ zeigt Le Burger eine Innovation, die 20 Prozent des Fleischanteils durch ein Sonnenblumengranulat ersetzt. Für den Umami-Kick im „Bob‘s Future Burger“ soll ein Pesto aus upgecycelten Buns sorgen.

Die größte Herausforderung für Hybrid-Produkte (Fleisch + Pflanze) ist ihre physikalische Instabilität. Fleisch liefert das Protein-Netzwerk und Fett, Pflanzen Wasser und Ballaststoffe. Um diese beiden Welten zu vereinen, greift die Industrie oft zu Methylzellulose (E461) – einem chemischen Bindemittel, das auch im Tapetenkleister Verwendung findet. Für die Macher von Le Burger keine Alternative „In einem rein mechanischen Verfahren wird Sonnenblumengranulat durch eine Düse (Extruder) gepresst und so strukturell verbunden. Dazu kommt täglich frisch faschiertes Rindfleisch von österreichischen Kalbinnen. Die Pattys werden dann von Hand geformt und gesmasht. Das Ergebnis ist ein Patty, der dem Original um in nichts nachsteht, ohne ,Tapetenkleister` auskommt und die Umwelt schont“, so der Lebensmitteltechnologe Lukas Teschmit, Chief Process Officer bei Le Burger.

Bemerkenswert in diesem „Bob`s Future Burger“ ist allerdings noch eine weitere Zutat: ein innovatives Pesto Rosso – teils aus upgecycelten Buns – rundet das Ganze mit einem kräftigen Umami‑Kick ab. Daniel Chuchlik, COO von Le Burger: „Die geretteten Buns im Pesto Rosso sind eine Weltneuheit. Statt Food Waste entstehen natürliche Umami-Bomben, die das Pesto Rosso noch herzhafter machen – ganz ohne Zusatzstoffe.“

Mit diesen beiden Innovationen will Le Burger beweisen, dass Nachhaltigkeit und Verantwortung nicht wie so oft auf den Konsumenten abgewälzt werden muss. „Das Smart Patty zeigt: Eine Alternative muss nicht zwingend fleischlos sein – weniger ist hier wirklich mehr“, so die Le Burger-Gründer Dr. Thomas Tauber und sein Sohn Lukas. „Niemand muss bei uns sein Verhalten ändern, um aktiv einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Wir senken den CO₂-Fußabdruck und stärken gleichzeitig das Geschmacksprofil unserer Produkte.“

geschrieben am

09.02.2026