„Endlich Badewetter“ im Waldviertel
Mitten im Winter – und damit bewusst außerhalb klassischer Bier-Werbezeiten – setzt Privatbrauerei Zwettl auf eine augenzwinkernde Provokation: Die Sujets zeigen Menschen, die bei Minusgraden genüsslich (Eis-)baden. Was andernorts als unvorstellbar gilt, ist im Waldviertel Ausdruck eines eigenen Schlags Mensch – und ein selbstbewusster Konter auf das bekannte Winterklischee der Region.
Das raue Reizklima ist Teil der regionalen Identität und ein wesentlicher Qualitätsfaktor. Kalte Nächte und glasklares Wasser prägen die Landschaft – und den Charakter der Biere: eigenständig, mit Ecken und Kanten. „Nicht nur unsere Biere haben Charakter, sondern auch die Menschen, die sie brauen und trinken“, meint Rudolf Damberger, der das Marketing bei Zwettler verantwortet. „Das Waldviertel ist kein einfacher Ort – und genau das macht ihn besonders. Die Kampagne zeigt das mit einem Augenzwinkern: eigenständig, naturverbunden und ein bisschen anders.“
Die Models auf den Plakaten sind keine Profis, sondern echte Eisbader aus der Region. Fotografiert wurde Anfang Jänner bei eisigen Temperaturen – „selbstverständlich“ im Waldviertel bei Schloss Primmersdorf an der Thaya. „Wir wollten keine Winterromantik, sondern authentische Kälte zeigen – mit echten Menschen“, so Damberger. „Das Waldviertel ist nicht glattgebügelt, und unsere Biere sind es auch nicht.“