Ehrung für Karl Kolarik
„Wien ist anders. Mit der Wiener Küche haben wir eine ganz besondere Tradition. Nicht zuletzt hat Dkfm. Karl Jan Kolarik mit seinem Schweizerhaus dafür gesorgt, dass diese Küche auf der ganzen Welt berühmt ist“, betonte Bürgermeister Michael Ludwig in seiner Rede. „Als Familienunternehmen geht die Geschichte des Traditionsbetriebs auf die Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende zurück. Von Kindesbeinen an hat Karl Kolarik mitgearbeitet – erst als ,Bierbua‘, der Brezeln verteilt hat, später hinter der Schank. Heute ist das Schweizerhaus ein gastronomisches Wahrzeichen Wiens – mit seiner Stelze und dem perfekten Krügerl als Aushängeschild. Wir sind dir für die typisch wienerischen und schönen Momente in deinem Gasthaus dankbar“, so Ludwig.
Rund 700.000 Gäste kehren jährlich im Schweizerhaus mitten im Wiener Prater ein. Bis zu 1.500 Personen finden im Gastgarten Platz, die Gaststuben bieten 800 Plätze. Seit fast 100 Jahren zählen Rohscheiben und gegrillte Stelzen zu den Spezialitäten. An guten Tagen werden von letzteren rund 500 Stück verkauft. Dazu wird traditionell Budweiser Bier serviert. Ab 31. Oktober gibt es eine Wintersperre. Die jährliche Saisoneröffnung am 15. März ist längst ein medial begleitetes Ritual.