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Steven Daevel gewinnt das Österreich-Finale der Meister Hunter Competition und fliegt zum Finale nach London.

Die besten Meisterjäger kommen aus Wien

Vier Zutaten, zwei Drinks und am Ende ein Ticket nach London: Beim Österreich-Finale der internationalen Meister Hunter Competition am 28. September in der Olinda Bar in Wien setzte sich Steven Daevel von DASHXDROP gegen zehn weitere Bartender aus ganz Österreich durch. Den zweiten Platz belegt Phillip Cortez, Bartender im Miss Saigon in Wien, mit seinem Drink „Meister Hunter: Far from Home“.

Die erste Herausforderung stellte Jägermeister Manifest ins Zentrum. Die Regeln klingen auf den ersten Blick simpel: mindestens 30 ml Jägermeister Manifest und exakt drei weitere Zutaten. Aus diesen vier Komponenten musste allerdings ein Drink entstehen, der nicht nur geschmacklich funktioniert, sondern auch handwerklich und mit einer starken Idee überzeugt. Daevel ging mit seiner Kreation „Mast Be Remembered“ ins Rennen und setzte dabei unter anderem auf einen selbstgemachten Radler Cordial.

Inhaltlich griff er mit seinem Drink ein Stück Jägermeister-Geschichte auf: das legendäre Fußballtrikot-Sponsoring von Mast-Jägermeister. Auch seine Präsentation war konsequent darauf abgestimmt: Im passenden Fußballtrikot servierte Daevel seinen Drink vor der Kulisse eines Mini-Fußballstadions und setzte die historische Referenz damit auch visuell in Szene.

Cortez setzte bei seiner Kreation „Meister Hunter – Far from Home“ unter anderem auf Jackfruit, geräucherte Ananas, Calamansi und Ube und brachte damit eine außergewöhnliche Kombination ins Glas.

Vom Naschmarkt direkt hinter die Bar

Doch ein vorbereiteter Signature Drink allein reichte an diesem Tag nicht für den Sieg. Bei einer zweiten Challenge waren Spontanität und ein gutes Gespür für Zutaten gefragt: Die Finalisten machten sich auf den Weg zum Wiener Naschmarkt – ausgestattet mit 60 Minuten Zeit und einem Budget von 40 Euro. Ihre Mission: drei Zutaten finden, die gemeinsam mit Jägermeister Orange zu einem Highball werden.

Jägermeister Orange war mit mindestens 30 ml als erste von maximal vier Zutaten gesetzt. Alles andere – inklusive Garnish – musste mit den drei Zutaten vom Naschmarkt auskommen. Zurück in der Olinda Bar hieß es dann: aus dem spontanen Einkauf einen ausbalancierten Highball entwickeln und auch damit die Jury überzeugen. Steven Daevel bewies dabei, dass er sowohl mit einer ausgearbeiteten Drinkidee als auch unter Zeitdruck die richtigen Zutaten zusammenbringen kann.

„Dass ich nach 2024 jetzt zum zweiten Mal den österreichischen Titel holen konnte, bedeutet mir unglaublich viel. Bei so einem starken Teilnehmerfeld muss an diesem Tag einfach alles zusammenspielen, von der Idee über den Geschmack bis zur Präsentation. Umso schöner ist es, dass ich die Jury erneut mit meinen Drinks überzeugen konnte. Jetzt freue ich mich riesig darauf, Österreich noch einmal beim internationalen Finale in London zu vertreten“, so Steven Daevel, Meister Hunter Österreich 2026.

Zweiter Österreich-Sieg für Daevel

Für Steven Daevel ist die internationale Bühne kein Neuland. Bereits 2024 gewann der Wiener das Österreich-Finale der Meister Hunter Competition und vertrat Österreich anschließend international. Zwei Jahre später gelingt ihm nun erneut der Sprung ins internationale Finale. Von 15. bis 17. November trifft er in London auf Bartender aus den weltweit teilnehmenden Nationen. Dort wird erneut mit Jägermeister Manifest um den internationalen Titel Meister Hunter 2026 gemixt, geshaked und kreiert.

Die Meister Hunter Competition wurde 2018 von Florian Beuren, Global Brand Ambassador Jägermeister, in Großbritannien ins Leben gerufen. Aus dem nationalen Wettbewerb entwickelte sich eine internationale Plattform für Bartender und kreatives Barhandwerk. Österreich ist seit 2024 Teil der Competition. Nach Steven Daevel 2024 und Dominik Wolf aus Pöllau in der Steiermark 2025 geht der österreichische Titel 2026 damit erneut an Daevel nach Wien.

geschrieben am

30.09.2026