„Der Berg verhandelt nicht“
Das Leitthema der kommenden Ausgabe des TourismusForums Alpenregionen ist bewusst klar formuliert: „Der Berg verhandelt nicht – Realitätssinn im Tourismus der Zukunft“. Im Zentrum stehen nicht Visionen ohne Bodenhaftung, sondern Entscheidungen, die sich unter realen alpinen Bedingungen bewähren müssen.
Auftauender Permafrost, kürzere Winter, zunehmende Extremereignisse und globale Marktbewegungen setzen dem alpinen Raum klare Grenzen. Gleichzeitig wächst der gesellschaftliche Anspruch an Bergbahnen und Destinationen, Verantwortung zu übernehmen. Das TFA greift diese Spannungsfelder auf und versteht sich als unabhängiger Denk- und Diskussionsraum – jenseits von Verkaufslogiken oder (zu) einfachen Antworten.
Diskutiert werden unter anderem die gesellschaftliche Legitimation von Bergbahnen, langfristige Investitionsentscheide unter Klimarealitäten, robuste Geschäftsmodelle sowie das Spannungsfeld zwischen lokaler Verankerung und globaler Konsolidierung.
Unterschiedliche Perspektiven auf Augenhöhe
Das Forum will Entscheidungsträger aus Bergbahnen, Destinationen, Hotellerie, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammenbringen. Zu den Impulsgebern zählen unter anderem der Tourismusökonom Prof. Dr. Thomas Bieger, Unternehmer Reto Gurtner (Weisse Arena Gruppe) sowie Fachleute aus Infrastruktur, Sicherheit, Diplomatie und Wissenschaft. Unterschiedliche Perspektiven werden bewusst nebeneinandergestellt und in den Dialog gebracht. Ergänzt wird das Forumsprogramm durch Begegnungsformate und Forumstouren, die Einblicke in Infrastruktur, Betrieb und Destinationsentwicklung ermöglichen.
Das TFA TourismusForum Alpenregionen findet seit 35 Jahren statt und zählt zu den unabhängigen Branchentreffs des alpinen Tourismus im deutschsprachigen Raum. Die 35. Ausgabe setzt bewusst auf Realitätssinn statt Rezeptdenken – und auf den Dialog dort, wo Entscheide Wirkung zeigen müssen: am Berg.